Mi 25 Okt 2006
Getty CEO: Firma wendet iStockphoto Modell auf die Profi-Fotografen an
Von Alain Nicolas Lavanchy - Rubrik: Branchen-News Getty Images plant, das Aufnahmeverfahren neuer Bilder von Stock-Fotografen zu ändern und sucht nach neuen Wegen an einem ungewöhnlichen Ort: iStockphoto, dem Billigpreis Bildportal welches Getty vor acht Monaten erwarb.
Letzten Dienstag verriet Getty CEO Jonathan Klein während der Medienkonferenz zu den Quartalszahlen, dass die Firma ein neues System entwickeln würde, über welches alle akkreditieren Profifotografen ihre Bilder bei Getty für den Vertrieb eingeben können.
Das System, das sich noch in Entwicklung befindet, lässt Getty auswählen welche Bilder in das Sortiment genommen werden. Die Redaktion kann so gezielt Bilder zu den einzelnen Sortimentsbereichen hinzufügen, so Klein. Das gleiche Verfahren wendet Getty schon bei iStockphoto an. Dort reichen die Fotografen die Bilder ein, die sie auswählen. Getty wählt anschliessend aus welche Bilder auf die Seite aufgeschaltet werden. Damit will Getty Images Kosten und Zeit sparen. Gleich bleiben soll der Verdienstanteil der Fotografen.
Auch will Getty Images an der Strategie festhalten, gezielt Material von angestellten bzw. freien Fotografen zusammen mit einem Produktionstem gezielt herzustellen und alle Rechte vom Fotografen abzukaufen.
Keine genaueren Angaben wollte Klein zu den in diversen Medien zirkullierenden Gerüchten über Entlassungen, speziell in New York, machen. Getty kämpft auch im dritten Quartal mit schlechten Zahlen. Es war das schwächste Viertel des ganzen Jahres Statt den angekündigten 205 bis 210 Millionen US$ betrug der Umsatz lediglich 198 Millionen US$. Während iStockphot gewachsen ist, sind die Umsätze mit dem RM und RF-Material von Getty um 1 bis 4 Prozent gesunken.
Der vollständige Artikel ist bei Photo District News nachzulesen.
http://www.pdnonline.com/pdn/newswire/article_display.jsp?vnu_content_id=1003287722
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