Mit der Präsentation seiner Drittquartalszahlen und den von Jonathan Klein mitgeteilten Strategieänderungen rüttelte Getty Images diese Woche die Bilderbranche etwas durch. Und während anlässlich der PACA in den USA von Stockbildproduzenten die ISPA-Vereinigung gegründet wurde, verkaufte Million & Associés in Paris über 550 Fotografien des Nachlasses von Brassai. Mehr dazu im Wochenrückblick.

Getty Images baut um
Wie bereits berichtet, stehen bei Getty Images einige Veränderungen an. Die abermals schlechten Quartalszahlen zwingen das Team um CEO Jonathan Klein dazu, nach neuen Wegen zu suchen. So plant Getty, sich gegenüber freien Fotografen zu öffnen und auch deren Bilder bei Bedarf über Getty zu vermarkten. 

Weitere Infos zu diesem Thema

Transkript der Telefonkonferenz zu den Q3-Zahlen [engl.]
Pressemitteilung von Getty Images [engl.]
Mehrere Berichte gibt’s bei Stockphototalk von Andy Goetz [engl.]

Sammlung von Brassai für 5 Millionen Euro verkauft
Anfang Oktober hat das Auktionshaus Millon & Associés die Sammlung des ungarisch-französischen Fotografen Brassai für über 5 Millionen Euro versteigert. Brassai, Pseudonym von Gyula Halász, wurde 1899 im heutigen Rumänien geboren. Bekannt geworden ist Brassai vor allem durch seine Nachtfotos. 550 Fotografien sowie Zeichnungen und Skultpuren wurden nun aus dem Nachlass des 1984 verstorbenen Brassai versteigert.

International Stock Producers Alliance gegründet
Anlässlich der PACA-Konferenz in Key West, Floriada, gründeten einige Stockbildproduktionsfirmen die International Stock Producers Alliance (ISPA). Die Allianz soll vor allem die Probleme angehen, die viele Stockbildproduzenten in der letzten Zeit mit ihren Vertriebsagenturen hatte: Bildverkäufe werden immer später gemeldet, noch später wird die Lizenzabgabe bezahlt.