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Mit Kratzern auf Anzeigenfang - Z

Posted By Alain Nicolas Lavanchy On 6th März 2007 @ 13:55 In Auf dem Plakat | Keine Kommentare

Z-Kampagne - Bild: Thomas de MonacoDie Sonne zeichnet das geschwungene silberne Heck einer Luxuslimousine nach, modelliert die fliessenden Formen des Wagens. Eigentlich eine wunderschöne Studie aktuellen Autodesigns, wäre da nicht das eingekratzte Z im Lack. Hielt sich wohl einer für Super-Zorro und musste sich beim Vorbeigehen verewigen. Was nach teurer Lackierarbeit aussieht, ist die aktuelle Kampagne für [1] „Z“, das neue „Magazin der gepflegten Lebensart“ aus dem Hause [2] NZZ.

[3] „Z – Die schönen Seiten“, wie sich das Magazin vollständig nennt, richtet sich an eine kaufkräftige Leserschaft und wurde wohl auch deshalb lanciert, um Anzeigen aus dem Luxusgütersegment eine noch bessere Plattform bieten zu können. „Z“ erscheint zehnmal pro Jahr und wird der Samstagsausgabe der “Neuen Zürcher Zeitung” wie auch der “NZZ am Sonntag” beigelegt.

Entsprechend kommt die von der Zürcher Agentur [4] Publicis konzipierte Kampagne daher. Das sich an das schwungvoll mit dem Schwert eingeritzte Symbol von Zorro anlehnende Z ziert nicht nur den Luxuswagen. Andere Luxusgüter sind ebenso mit dem Zeichen verewigt worden, von der Sonnenbrille über den Ehering bis hin zum Golfschläger.

Inszeniert wurden die Gegenstände vom Schweizer Fotografen [5] Thomas De Monaco. Er schafft den abgelichteten Objekten die für die Kampagne notwendige Aura des luxuriösen, für viele auch unerreichbaren zu geben. De Monaco gilt nicht ohne Grund zusammen mit den Stillfotografen Hans Gissinger und Raymond Meier zu bedeutendsten Repräsentant dieser Fotografierichtung.

Z-Kampagne - Bild: Thomas de MonacoMit seiner Lichtsetzung schafft De Monaco ein Detailreichtum der Materialbeschaffenheit, die man selten sieht. Das horn-ähnliche Material der Sonnenbrille ist förmlich in den Händen spürbar. Feine Streiflichter erzeugen einen schon fast surrealistischen Glanz. Und auch auf dem Schlagkörper des Golfschlägers ist das kühle, sauber polierte Metal perfekt abgelichtet. Umso mehr schmerzen die eingeritzten Initialen des Magazintitels. Wie bei den Objekten selber sind auch diese perfekt an das Material angepasst. Auf der Glaskaraffe sind die Spuren der kleinen abgebrochenen Glasteile zu erkennen.

Aktuelle sind die Anzeigen unter anderem im [6] Persönlich rot zu sehen. Dort wird das Magazin als potentieller Werbeträger präsentiert. Entsprechend dem Inhalt von Z zielen die Anzeigen genau auf die passenden Werbekunden aus der Luxusgüterindustrie ab. Für den Liebhaber der Stillfotografie sind die Anzeigen zusätzlich ein Augenschmaus.

Auftraggeber: NZZ Media
Agentur: Publicis
Fotograf: Thomas De Monaco, vertreten durch [7] René Hauser


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[1] „Z“: http://www.magazin-z.ch/
[2] NZZ: http://www.nzz.ch
[3] „Z – Die schönen Seiten“: http://www.magazin-z.ch/
[4] Publicis: http://www.publicis.ch
[5] Thomas De Monaco: http://www.thomasdemonaco.com/
[6] Persönlich rot: http://www.persoenlich.com
[7] René Hauser: http://www.renehauser.com

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