Mi 28 Mrz 2007
Die Surffotografie des LeRoy Grannis
Von Alain Nicolas Lavanchy - Rubrik: Im BücherregalKein Kommentar
Der amerikanische Surfer und Amateurfotograf LeRoy Grannis ist vor allem innerhalb der Surfgemeine eine bekannte Grösse. Das erstaunt nicht, hat er sich doch zeitlebens ausschliesslich dem Fotografieren des Surfens gewidmet. Betrachtet man das Werk von Grannis in seiner Gesamtheit, wird deutlich, wie konsistent und visuell überraschend sei Schaffen ist. (Weiterlesen…)


Es mag überraschen, hat aber gute Gründe: Inmitten der bunten Bilderwelt hat die Schwarz-Weiß-Fotografie nichts von ihrer tiefgründigen Faszination verloren. Der Schritt zurück in die Abstraktion des Schwarz-Weiß, diese fundamentale Reduktion, öffnet nach wie vor Räume der Imagination. Die Fotografin Donata Wenders hat in dem Bildband „Islands of Silence“ - Inseln der Stille - dafür schöne Belege gesammelt. Sie hat sich in ihren Fotografien auf etwas Wesentliches konzentriert: Ihr Bilder sind ein Album flüchtiger Augenblicke, in denen Menschen gedankenverloren und doch ganz bei sich sind. 
Der 1937 geborenen
Spätestens seit dem Fernsehen leben wir in einem ständigen Bilderstrom. Trotz der riesigen Menge an Bildern gibt es immer wieder Ikonen, die in die Kulturgeschichte eingehen: das brennende World Trade Center, die Mona Lisa, Warhols Marilyn Monroe. Wie unser Gedächtnis mit solchen Ikonen umgeht und wie man sie didaktisch sinnvoll vermitteln kann zeigt das im
Wenige Gebiete auf unserer Erde sind von der westlichen Zivilisation unberührt geblieben. Im Südwesten Äthiopiens findet man aber noch archaisch lebende Stämme. Der britische Kriegsfotograf Don McCullin und der italienische Fotograf Gianni Giansanti sind hingereist und haben die Menschen im Omo-Tal portraitiert. Entstanden sind daraus zwei Fotoreportagen in völlig unterschiedlichem Stil. 
