Eigene Fotos verkaufen
Die meisten Fotografen geben eine beträchtliche Menge an Geld für ihr Foto Equipment aus um damit bestmögliche Fotos zu erzielen. Irgendwann erreichen diese Bilder eine gewisse Qualität, für die man sogar Geld bekommen könnte. Dass man damit auch sein Hobby oder eine neue Fotoausrüstung finanzieren könnte, sind nur zwei von vielen Vorteilen. Um eigene Fotos verkaufen zu können, benötigt man noch nicht einmal eine eigene Homepage. Mittlerweile gibt es eine recht ansehnliche Auswahl an Plattformen, wo man seine Bilder hochladen und verkaufen kann.
Geeignete Verkaufsplattform
Einige dieser Anbieter habe ich eine Zeitlang ausprobiert und selber dort auch Fotos gekauft. Am besten hat mir Fotolia gefallen. Dort sind die Vergütungen auch recht fair geregelt. Bis zu 63 % erhält der Urheber bei Einzel Downloads. Die meisten liegen bei 50 % und dies ist auch wieder davon abhängig, ob man seine Fotos exklusiv auf lediglich einer Plattform anbietet oder gleich auf mehreren unterschiedlichen. Zudem besitzt Fotolia eine Zweigstelle in Berlin, die man bei etwaigen Fragen auch kontaktieren kann. Selbstverständlich ist auch die gesamte Seite komplett in Deutsch, wird aber auch in anderen Sprachen angeboten (was in eine höhere Kundenreichweite resultiert).
Ich persönlich bin der Meinung, dass man sich zumindest zu Beginn auf lediglich einen Anbieter konzentrieren sollte, denn man muss ja auch ein wenig seine ganzen Bilder promoten. Von alleine verkauft sich so schnell eben auch nichts. Alle Anbieter achten zudem sehr genau auf die Qualität der Fotos und prüfen bzw. bewerten diese. Da kann es auch mitunter vorkommen, dass einige Bilder abgelehnt werden. Fotolia gibt hierzu ein paar wirklich hilfreiche und praktische Tipps, die man sich auch vorher in Ruhe durchlesen sollte.
Rechtliches
Auch rechtliche Aspekte dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Fotos von Gebäuden oder markengeschützte Produkte dürfen in der Regel nicht als Foto angeboten werden. Besonders das Thema Fotorecht ist ein ziemlich heikles, wenn es um den Verkauf der eigenen Bilder geht. Sehr informativ ist dieses Archiv, welches sich im Detail mit dem Thema befasst. Auch bei Wikipedia findet man lesenswerte Hinweise zum Thema Panoramafreiheit. Unbedingt lesen, bevor das erste Foto hochgeladen und zum Verkauf angeboten wird.
Verdienst
Die Verdienstmöglichkeiten hängen nicht nur von der Qualität der Fotos ab, sondern was auch gefragt ist. Einfach mal beim Anbieter umschauen, was sich viel verkauft oder eben gefragt ist. Personenbilder für den Businessbereich gehen eigentlich immer recht gut und werden besonders gerne beim Webdesign eingesetzt. Natürlich finden auch ausgefallene Sachen anklang aber inwieweit diese sich tatsächlich gut verkaufen lassen, ist mir nicht bekannt. Wer sich sein Hobby Fotografieren finanzieren möchte, findet mit Fotolia eine recht gute Möglichkeit, muss sich aber auch um die Promotion bemühen und ein wenig Gespür für die gefragten Bilder haben.
